16.02.2002

Hochwasserschutz in der Hansestadt Greifswald

Ausgehend von den Erfahrungen bei der Sturmflut im November 1995 wurde 1998 in der Hansestadt Greifswald eine Deichwehr gegründet. Diese Aufgabe hat der Ortsverband Greifswald des Technischen Hilfswerkes in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Umwelt und dem Bereich Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst übernommen

Funktionskontrolle Sperrwerk "Hoher Graben"

Für die Deichwehr besteht aufgrund der örtlichen Gegebenheiten die Hauptaufgabe darin, die vorhandenen Hochwasserschutzeinrichtungen während eines Hochwassers bis zu deren maximalen Schutzwirkung zu beobachten und in Funktion zu halten.
Auf Grundlage eines abgestimmten Ausbildungsplans werden durch die Deichwehr, zusammen mit Ihren Partnern, regelmäßig Schulungen an Gefahrenschwerpunkten und Hochwasserschutzeinrichtungen durchgeführt, um ein schnelles und situationsbezogenes Handeln zu ermöglichen.
Die letzte Schulung fand am 16. Februar 2002 statt. Kurze Zeit darauf, am 21. Februar 2002, als die Sturmflut in den Morgenstunden einen Pegel von 1,78 m über dem normalen Wasserstand erreichte, konnte der bisher geübte Einsatz der Deichwehr unter realen Bedingungen überprüft werden.
Das Foto zeigt die THW-Deichwehr bei einer Funktionskontrolle des Sperrbauwerkes "Hoher Graben".

 

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  • Funktionskontrolle Sperrwerk "Hoher Graben"

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