20.04.2002

Ausbildung Fgr Wassergefahren

Die Ausbildung der FGr Wassergefahren am 20.April 2002 stand ganz im Zeichen der Übung von allgemeinen und speziellen Fahrmanövern mit den beiden Rettungs- und Suchbooten (RSB) und dem Schlauchboot. Ein Schlauchboot der FFW Neuenkirchen nahm ebenfalls teil, war es doch eine günstige Gelegenheit, in einer etwas größeren Gruppe zu üben. An jenem Morgen herrschten recht unangenehme Witterungsbedingungen, relativ kalte 5°C, leichter Wind und vor allem ein dichter Nebel, welcher Sichtweiten von maximal 100 Metern zuließ. Aber natürlich wurden ungeachtet dessen die Boote mit dem Kran zu Wasser gelassen und die eigentliche Ausbildung konnte beginnen.

Das RSB in Aktion.

Die Ausbildung der FGr Wassergefahren am 20.April 2002 stand ganz im Zeichen der Übung von allgemeinen und speziellen Fahrmanövern mit den beiden Rettungs- und Suchbooten (RSB) und dem Schlauchboot. Ein Schlauchboot der FFW Neuenkirchen nahm ebenfalls teil, war es doch eine günstige Gelegenheit, in einer etwas größeren Gruppe zu üben. An jenem Morgen herrschten recht unangenehme Witterungsbedingungen, relativ kalte 5°C, leichter Wind und vor allem ein dichter Nebel, welcher Sichtweiten von maximal 100 Metern zuließ. Aber natürlich wurden ungeachtet dessen die Boote mit dem Kran zu Wasser gelassen und die eigentliche Ausbildung konnte beginnen.


So wurden als erstes einfache Anlegemanöver wiederholt, zum Beispiel Anlegen an der Kaimauer mit der Strömung und gegen die Strömung, Anlegen über dem Bug und das Anlegen während der Fahrt an einen anderen Boot. Diese Manöver dauerten schon eine geraume Weile, da die Handhabung der Boote nach der langen Winterpause teilweise nahezu neu erlernt werden musste. Hinzu kam erschwerend, dass eines der RSB während dieser Pause einen neuen Motor erhalten hatte, einen 60 PS Suzuki-Viertakter, dessen Fahreigenschaften erst noch herausgefunden werden mussten.

Ein in Seenot geratenes Schiff Als die Handhabung der Boote wieder sicher war, wurden als nächstes die Mann-Über-Bord-Manöver gefahren, wobei eine Rettungsweste diesen Mann darstellte. All diese Übungen füllten den gesamten Vormittag aus, während der Nachmittag dazu verwendet wurde, um die verschiedenen Spielarten des gegenseitigen Abschleppens auf dem Wasser durchzuführen. Dazu gehören das Abschleppen per Schleppdreieck und Schleppkreuz, zwei Möglichkeiten, um ein Boot hinter dem andern abzuschleppen. Eine andere Art ist das seitliche Abschleppen, bei dem beim abschleppenden Boot darauf zu achten ist, dass dessen Heck gegenüber dem Heck des Havaristen ein gutes Stück nach hinten verschoben ist. Diese Verschiebung ist ein wesentlicher Faktor, damit das resultierende Schleppgespann manövrierfähig bleibt. Und wie durch eine Fügung bekamen wir an diesem Nachmittag wirklich die Gelegenheit, einen auf Grund gelaufenen egler Freizuschleppen.

Alles in allem eine gute Übung, um den "Rost", den der Winter an Mensch und Maschine zurückgelassen hat, wirkungsvoll zu beseitigen.

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  • Das RSB in Aktion.

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